WER BEKOMMT DIE SYMPTOME DER FIBROMYALGIE?

Folge 2

In Kopf und Bauch sind folgende Erkenntnisse wichtig für Euch:

Fazit1: Die Schulmedizin ist nicht in der Lage, Fibromyalgie zu erklären. Sie kann Fibromyalgie sehr begrenzt und nur symptomatisch behandeln, aber nicht stoppen! Nur wer das begriffen hat, wird nach alternativen Wegen suchen, die nötige Eigenverantwortung und Eigeninitiative entwickeln, eine langwierige Therapie der kleinen Schritte auf sich nehmen.

Fazit 2: Hinter der Diagnose „Fibromyalgie“ stecken ernsthafte Erkrankungen, die nicht gefunden werden, die sich im Laufe der Zeit verschlimmern und den Körper nachhaltig schädigen! Auch wenn Ärzte diese Diagnose verharmlosen, belächeln, ignorieren, in die Psychoecke schieben oder einfach hilflos mit den Achseln zucken, besteht eine ernsthafte Erkrankung, welche die Lebensqualität der Betroffenen langsam, aber sicher, bis zur Arbeitsunfähigkeit und mehr einschränkt!!! Ihr seid wirklich schwerwiegend erkrank, das ist wichtig zu wissen! Und ihr müsst so früh, wie möglich selbst etwas dagegen tun, um die Krankheit aufzuhalten.  Wer sich wieder gesunder fühlen will, der muss sich selbst auf den Weg machen, den ich mit diesen Artikeln zu unterstützen versuche!!!

Mein Weg war zunächst alles, was ich über Fibromyalgie wusste, zu vergessen, alle Informationen mit einem ganz frischen Blick neu zu betrachten und neu auszuwerten. Dabei ging ich sehr wertschätzend vor, denn ich setze voraus, dass jeder Arzt und jeder Wissenschaftler ehrlich und überzeugt von seinen Ergebnissen ist und dass nicht alles falsch sein kann, was gesagt und geschrieben wurde. Aber auch Ärzte und Wissenschaftler können sich irren und ich suchte die Punkte, die einleuchtend und hilfreich für Fibromyalgie sind und die Punkte, an denen die Autoren falsch abgebogen waren. Die Antworten hilfreichen Antworten vermutete ich irgendwo dazwischen.

Bei den Auslösern der „Fibromyalgie“ konnte ich keinen Fehler finden. Körperliche oder seelische Traumata wie Unfälle, Operationen, schwere oder chronische Krankheiten, Viruserkrankungen wie Borreliose, EBV, etc., Scheidungen, Todesfälle, Verlust des Arbeitsplatzes, emotionaler oder sexueller Missbrauch in der Kindheit etc., Umweltgifte, Rauchen und Alkohol sind als Auslöser ebenfalls bekannt. Auch Erbfaktoren spielen eine große Rolle. Welche, werden wir noch sehen. Soweit, so gut!

Doch jeder dieser Auslöser ist mit einem hohen Dauerstress verbunden, der nicht abgebaut werden kann, solange die belastenden Situationen anhalten oder/und neue Stresssituationen hinzukommen, was ständig passiert. Dauerstress hält die Fibromyalgie-Symptome aufrecht und löst weitere Schübe aus. Schübe erzeugen weiteren Stress und der erste Teufelskreis der „Fibromyalgie“ ist entstanden.

Stress wird oft verharmlost, andere schaffen das doch auch, so schlimm kann das nicht sein! Falsch gedacht, für Menschen mit Fibromyalgie-Symptomen, ist Stress pures Gift. Aber nicht jeder Mensch unter Dauerstress, bekommt „Fibromyalgie“. Um eine „Fibromyalgie“ zu entwickeln, müssen mehrere Komponenten zusammentreffen: Eine von Dauerstress belastete Vergangenheit, einen oder mehrere der oben genannten Auslöser und eine genetische Komponente. Ein spezifisches Fibromyalgie Gen gibt es nicht, aber davon später.

Meine Auslöser der Fibromyalgie Symptome waren klassisch: keine emotionale Ansprache in der Kindheit, Tod meines Bruders, als ich 13 Jahre alt war, EBV-Virus mit 14/15 Jahren und danach gingen die Symptome los.

Meine Schubauslöser waren: Stress/Überlastung, Krankheiten, Schimmelpilzbelastung in der Wohnung, Unfälle und Hormonumstellungen: Pubertät, Geburten, Wechseljahre Hormontabletten wie die Pille und Cortison

Fazit 1: Überprüft Eure Auslöser: Wann kamen die ersten Symptome, wann, wo und wie hat alles angefangen? Was ist in dieser Zeit passiert? Wie geht Ihr mit Stress um, nehmt Ihr ihn ernst? Was löst bei Euch Schübe aus? Schreibt die Antworten auf. Wenn es darum geht, Eure Ursachen zu finden, werden sie wichtig sein.

Fazit 2: Die Schulmedizin kann Fibromyalgie nicht erklären, aufhalten oder befriedigend therapieren. Aber es gibt andere Wege, sich selbst zu helfen, die ein Umdenken, Eigenverantwortung, Eigeninitiative und Selbstdisziplin erfordern.

Fazit 3: Eine Ursache der „Fibromyalgie ist Dauerstress. Dauerstress ist sowohl ein Auslöser von „Fibromyalgie“, als auch von Schüben. Dauerstress hält den Teufelskreis der Fibromyalgie und ihrer schubweisen Verschlechterung, aufrecht. Aber Dauerstress und seine Folgen werden in unserer Leistungsgesellschaft hochgradig unterschätzt. Stress bringt unteranderem auch Hormonsysteme durcheinander, was schwere Folgen haben kann.

Fazit 4: Um an „Fibromyalgie“ zu erkranken müssen mehrere Komponenten zusammentreffen: langjähriger Dauerstress, einer oder mehrere der bekannten Auslöser und eine Genetische Disposition!!!

Vertiefende Infos hier:  https://www.psycho-therapie-fibromyalgie.com/category/die-rolle-von-stress-bei-fibromyalgie/