Fibromyalgie und Blutzucker

 

Einer der ersten Pioniere auf der Suche nach den Ursachen der Fibromyalgie war Dr. med. R. Paul ST. Amand aus den USA. Dr. Amand hat selbst Fibromyalgie und ist Endokrinologe. Er geht davon aus, dass Fibromyalgie eine Stoffwechselerkrankung ist.

Dr. Amand entdeckte, dass  die Symptome der Fibromyalgie sich großflächig mit den Symptomen der Unterzuckerung decken. Zur Unterzuckerung kommt es, wenn der Blutzucker zwischen sehr hoch und sehr niedrig stark schwankt.  Viele seiner Fibro-Patienten hatten Blutzuckerschwankungen.

Zu den schweren Symptomen zählen: Konzentrationsschwierigkeiten, der gefürchtete Fibro-Nebel, Vergesslichkeit, Schlafstörungen,  Erschöpfung, eigentlich fast das ganze Programm.

Bei Fibromyalgie steigt die Wahrscheinlichkeit eines Zuckerproblems mit zunehmendem Alter. Bei jüngeren Menschen treten diese Schwankungen seltener auf und regenerieren sich zeitweise wieder. Irgendwann, zwischen 40 und 50 Jahren, setzt sich das Problem fest. Der Körper  regeneriert sich nicht mehr und produziert heftige Symptome.

Um ein Blutzuckerproblem aufzudecken, muss der Blutzucker einige Zeit im Tagesprofil gemessen werden. Eine einmalige Überprüfung beim Arzt sagt nicht aus. Es erklärt aber, warum ein Diabetes oft nur zufällig entdeckt wird.

Wenn ein Blutzuckerproblem besteht, hilft nur eine kohlenhydratarme Ernährung. Diese sollte der  vorhandenen Insulinmenge angepasst werden.  Auch die Insulintoleranz kann gemessen werden.